Lauteracher Ried - Lebensraum für Wiesenbrüter

Das Ried ist heute durch die Landwirtschaft geprägt. Es gab aber auch eine Zeit, in der Schollen gestochen wurden – Torf, der als Einstreu oder Brennmaterial diente. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts saßen Birkhühner, einst Brutvögel des Gebietes, auf den Gestellen, die für die Trocknung der Torfschollen errichtet wurden. Die Birkhühner sind heute ebenso verschwunden wie die Torfgewinnung der Vergangenheit angehört. Aber noch immer werden rund 90 ha Feuchtwiesen nur einmal im Jahr als Streuwiesen gemäht. Dies erhält den Lebensraum für eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Vor allem für Wiesenbrüter, zu denen bedrohte Arten wie Brachvogel und Wachtelkönig zählen und die im Lauteracher Ried eines der letzten Refugien in weitem Umkreis haben.

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