Leiblach - ein grenzüberschreitendes Europaschutzgebiet

Mit ihrem Quellgebiet im Allgäu ist die Leiblach ein typischer Mittelgebirgsfluss – charakterisiert durch ein geringes Gefälle und einen geringen Geschiebetransport. Auf einer Länge von etwa zehn Kilometern bildet sie die Grenze zwischen Vorarlberg und Bayern und mündet bei Hörbranz in den Bodensee.

Genau genommen liegt nur die linke Flusshälfte in Vorarlberg, da die Staatsgrenze in der Mitte verläuft. Daher wurde die Leiblach sowohl in Österreich als auch in Deutschland als Europaschutzgebiet ausgewiesen.

Obwohl Auwälder und Kiesbänke nur kleinflächig ausgebildet sind, leben im Fluss dennoch Arten, die in vielen anderen Flüssen ausgesprochen selten geworden sind.

Mit unterstützung von Bund, Land und europäischer Union