Ludescherberg – eine vielfältige Kulturlandschaft

Wiesenlandschaften sind durch die menschliche Nutzung entstanden und untrennbar mit der Milch- und Heuwirtschaft verbunden. Ohne die regelmäßige Mahd wäre der Ludescherberg weitgehend bewaldet. Einige Wiesen werden heute nicht mehr genutzt; hier zeigt sich, wie schnell der Wald zurückkehren würde. Es ist die Vielfalt, die das Schutzgebiet auszeichnet. Trockene Magerwiesen werden nicht gedüngt und erst im Sommer gemäht, nasse Hangmoore im Herbst als Streuwiesen genutzt; Quellsümpfe und Kalktuffbildungen, Bäume, Feldgehölze und naturnahe Waldränder bereichern das Lebensraummosaik.

Über 250 verschiedene Farn- und Blütenpflanzen – darunter rund zwanzig Orchideen – und über zehn bedrohte Vogelarten wurden hier schon beobachtet. Nicht zuletzt macht diese Vielfalt den Ludescherberg zu einer attraktiven Erholungslandschaft.

Kalk-Trockenrasen

Mit unterstützung von Bund, Land und europäischer Union